Die Händler
des Stadtteils halten die Park- platzsituation an der Kölner Landstraße
schon länger für verbesserungswürdig. Mit mehreren Maßnahmen
soll Kunden das Parken in den nächsten Wochen erleichtert werden.
Das ist eines der Ergebnisse der Stadtteilkonferenz gestern in Wersten,
zu der die IHK Vertreter aus Politik, Handel und Verwaltung eingeladen
hatte.
Verkehr
Geplant ist, das Parken mit Parkscheibe an der Kölner Landstraße
auszuweiten. Dafür sollen ein Parkscheinautomat entfernt und Anwohnerstellplätze
in Parkscheinparkplätze umgewandelt werden. Zusätzliche Pkw-Stellplätze
sollen durch eine Änderung der Beschilderung entstehen: So ist an
einer Stelle ein Ladebereich für ein Geschäft ausgewiesen, das
nicht mehr existiert. Eine entsprechende Vorlage wird das Amt für
Verkehrsmanagement der Bezirksvertretung für ihre Februar-Sitzung
vorlegen. Bereits beim nächsten Treffen der BV soll über einen
neuen Standort dreier Container beraten werden, die vor der DRK-Niederlasung
an der Kölner Landstraße stehen. Durch die Verlegung können
drei bis vier neue Abstellplätze entstehen, sagte Bezirksvorsteher
Heinz-Leo Schuth. Auch Veränderungen an anderen Straßen wurden
diskutiert. Die Idee, Querparken an der Leichlinger- und Liebfrauenstraße
einzuführen, wurde eine |
Absage erteilt
- beide Verkehrswege seien dafür zu eng. Allerdings soll in Teilen
der Kampstraße das Parkverbot aufgehoben werden, um mehr Parkraum
zu schaffen.
Marketing
Die Zusammenarbeit der Werbegemeinschaften im Düsseldorfer Süden
soll zukünftig intesiviert werden. „Wir wollen ein gemeinsames Netzwerk
aufbauen, ein Treffen wird geplant“, erklärte Dirk Rauchmann, Vorsitzender
der Werbegemeinschaft „Wir in Wersten“. Durch diesen Schritt soll die Koordination,
zum Beispiel bei verkaufsoffenen Sonntagen, verbessert und gemeinsam der
Düsseldorfer Süden als Einkaufsstandort bekannter gemacht werden.
Projekt
Notinsel Ausgeweitet wird auch das Projekt „Notinsel“, bei dem
sich Kinder in Notsituationen Hilfe bei Händlern oder Einrichtungen
holen können. Zu den 13 Teilnehmern kommen vier neue Partner hinzu,
weitere sollen folgen. Mit dabei sind die Awo-Kindertagesstätten Lummerland,
Immigrather Straße 6, Cronenburg, Cronenburger Weg 33 und Regenbogen,
Am Gansbruch 39. Auch das Montessori-Kinderhaus St. Maria Rosenkranz, Roderbirkener
Straße 19, ist mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet. Zudem
wird eine Stadtteilrallye zum Thema „Notinsel“ geplant. |