 (RP,
29. November 2010) Erstmals zwei Tage lang und diesmal mitten im Stadtteil
präsentierte die Werbegemeinschaft „Wir in Wersten“ am Wochenende
ihren traditionellen Adventsmarkt. In und am Evangelischen Jugendhaus in
der Werstener Dorfstraße 90a warteten bei bestem Glühweinwetter
viele Attraktionen auf große und kleine Besucher. „Wir mussten in
diesem Jahr den Ort noch einmal wechseln, da im Forum am Provinzialplatz
Bauvorhaben anstanden“, erklärt Dirk Rauchmann, Vorsitzender der Werbegemeinschaft.
„Das Jugendhaus kann mitgenutzt werden, aber der neue Standort muss sich
noch etablieren.“
Erstmalig starteten
die Veranstalter diesmal mit einer großen Adventsparty und DJ am
Samstag in die vorweihnachtliche Zeit. Hier hatten sich die Veranstalter
allerdings eine größere Resonanz erhofft, doch am ersten Adventswochenende
seien eben immer viele Veranstaltungen. Weiter ging es dann am Sonntagvormittag:
Für einen Shuttle-Service zum neuen Standort war gesorgt. Abwechslungsreiche
Stände und ein buntes Rahmenprogramm lockten die Besucher. Zauberer,
Ballonkünstler, eine Märchenerzählerin sowie verschiedene
Bastalaktionen sorgten für entspannten Zeitvertreib.
Der Heimatverein
Werstener Jonges hatte ein traditionelles Waffeleisen dabei. Josef Esser:
„Das ist ein alter Küchenherd, der mit Holz befeuert wird. Das Rezept
steht auf dem Waffeleinsatz.“ Mit einer Kettensäge schnitzte Ingo
Luke aus Baumstämmen Figuren, Tiere und Bäume. „Meine Frau hatte
mir einen solchen Schnitzkurs geschenkt. Es ist sehr spannend zu sehen,
was sich aus einem Baumstamm dann entwickelt.“
Neben dem
Bummel an Ständen mit Schmuck, Geschenken und Handwerkskunst gab es
auch fachliche und praktische Informationen. Die Feuerwehr demonstrierte
Brandsituationen in der Weihnachtszeit. Und wer sich nach Grünkohl,
Waffeln, Kuchen und Kaffee fit halten wollte, hatte auch dazu Gelegenheit.
„Wahnsinn“, sagte Manfred Dohmen, nachdem ihn sein erwachsener Sohn bei
der Skiabfahrt an der Spielkonsole geschlagen hat. Der Awo-Bürgertreff
hatte die Spielkonsole samt Leinwand aufgebaut. Am Snowboard-Simulator
ließen sich da ein paar Kalorien wieder abtrainieren. |